Auswirkungen des Frühlingsfestes

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Am Abend des 13.4. betrat Fredek Flinkfuss, ein Bauer aus der Gegend, unsere Wachstube.
Da er sichtlich erregt war wurde er erst einmal mittels kleiner Leckereien beruhigt. Dies übernahm Grenzer Kelko.

Nachdem Herr Flinkfuss zur Ruhe gekommen war berichtete er.

Er sein ein Pächter auf den Michelbinger Feldern, dort habe er eine Parzelle auf der er landwirtschafliche Produkte anbaue. Aber in den letzten Tagen sei dies schier unmöglich geworden, da seine Felder verwüstet seien.
Auf Nachfrage bestätigte er, dass auch die Felder von anderen Pächtern und Bauern gelitten hätten.
Ausser niedergetretenen und -gedrückten Feldfrüchten habe er auf seinen Kohlköpfen auch Erbrochenes vorgefunden.

Meine erste Vermutung war dann dass angetrunkene Junghobbits die noch kein Mass kennnen dies verursachen würden. Er solle einen Aushang machen, auf dass die Mütter aufmerksam würden und die Kinder dann zur Wiedergutmachung anhalten. Wenn dies nicht fruchten sollte würden wir natürlich aktiv werden.
Da Herr Flinkfuss noch einmal darum bat dass wir an jenem Abend noch die Felder begutachten sollten sagten wir zu.

Anwesende dieser Begutachtung waren: Kelko Breitfusz, Sisebut Plopp, Huugo Haarfuss sowie Grenzerhauptmann Sundo Breitfusz

Wir gingen im Grenzerschritt von der Wachstube aus bis nach Hobbingen.

Als wir Hobbingen verliessen wankte vor uns schon ein Zwerg, der sichtliche Probleme hatte die Brücke zu finden und lauthals seinem übermässigen Gaskonsum während des Biertrinkens Luft machte.
Als dieser dann auch noch auf die landwirtschaftlichen Parzellen zuhielt und über ein Feld Radieschen walzte  war der Sachverhalt klarer: Keine Hobbitbande, nur ein Zwergenbesucher des Frühlingsfestes reichte aus um diese Verwüstung herbei zu führen.

Wir stellten den Zwerg zur Rede, der erst die Sichtung dreier gleich gekleideter auf seinen Alkoholkonsum zurück führte.
Nach kurzer Klärung dieses Sachverhaltes  brachten wir die Klage des Pächters Fredek Flinkfuss vor, dass eine Felder wiederholt verwüstet worden seien.

Der Zwerg war sich nicht einmal bewusst dass er Felder betreten hatte, schlimmer noch er war sehr uneinsichtig. Erst als wir mit Lokalverbot drohten, und zwar mit landesweitem wurde er einsichtiger.

Wir hielten ihn dazu an eine Wiedergutmachungszahlung beim allseits bekannten und geachteten Herrn Lehmhügel zu leisten, welcher diese dann weiter leiten werde. Der Zwerg versuchte den Weg ins Dorf zu umgehen indem er Uns anbot das Geld an zu nehmen und den Geschädigten zukommen zu lassen. Welches wir rundheraus ablehnten, nicht nur wegen des Aufgabenbereiches der Grenzer sondern vor allem um nicht den Verdacht der Bestechlichkeit aufkommen zu lassen.

Der Zwerg war durch das selbstbewusste Auftreten  der Grenzertruppe etwas eingeschüchtert, auch schien der Schreck seinen Rausch fast schon aus zu gleichen.

So liessen wir ihn nach nochmaliger Ermahnung und dem Versprechen die Ausgleichszahlungen vor zu nehmen ziehen um seinen Restalkohol ab zu bauen.

Gez. Sundo Breitfusz
Hauptmann

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