Bericht der Grenzbegehung vom 8. Astron

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Bericht der Grenzbegehung vom 8. Astron

Teilnehmende Grenzer

Sundo Breitfusz (Hauptmann)
Kelko und Reijo Breitfusz, Tansanita Unterberg und Faair Breitgurt

Am Abend dieses schönen Merstag kamen die oben genannten Grenzer zur Grenzbegehung am Michelbinger Wachhaus zusammen.
20:00 starteten wir bei schönem Wetter und inspizierten kurz den Marktplatz. Da die Stadt ruhig zwischen den Hügeln lag machten wir uns auf den weiteren Weg. Unsere Route sollte uns erstmal über Wegscheid nach Froschmoorstetten führen.

Wir hatten schon Berichte über Rauf- und Saufzwerge gehört, aber was wir auf unserer Tour sehen mussten schlug dem Fass den Boden aus.

Eine (wie sich schnell herausstellte) Zwergin nahm in Wegscheid einfach ein frisch geschriebenes Rezepr für Apfelwein an sich, ohne auch nur den Anstand zu haben für die Unkosten auf zu kommen.
Der Name steht leider nicht zur Verfügung, da sie einen recht zwergischen Namen hat (so was wie Graxxelbracksel).

Wir stellten die Dame noch am Ort des Geschehens und stellten sie zur Rede.
Da sie sich selbst für einen Zwerg als sehr stur herausstellte, dauerte die Unterredung etwas länger. Sie bekam dann noch Unterstützung von einem großen, stattlichen Zwergen, der sich al ihr Sohn vorstellte.
Dieser nahm umgehend seine Mutter in Schutz, sie würde so etwas nie machen.
Als wir ihn mit mehreren Zeugen und dem Rezept in den Händen seiner Mutter konfrontierten sprach er ein wohl ernstes Wörtchen mit seiner Mutter.  Es war etwas schwierig zu verstehen, aber in all dem Gebrummel gab die Mutter wohl den Diebstahl zu.
Der Sohn wollte nun Beschwichtigen, die Mutter  jedoch war dabei ihren Sohn zu einem tätlichen Angriff auf die Grenztruppen an zu stacheln.
Zum Glück für alle Beteiligten war der Zwerg besonnen genug sich nicht darauf ein zu lassen und nach einiger Verhandlung war er bereit den geforderten Betrag von 7 Hellern als Materialkosten an die Schreiberin zu entrichten.
Wir entliessen die Dame in die Obhut ihres Sohnes mit dessen Versprechen besser auf sie auf zu passen.

Wir kamen bis nach Froschmoorstetten, als sich unsere Wege auf unerfreuliche Weise wieder kreutzten.
Wir waren gerade beim Ponto im schwimmenden Balken um nach dem rechten zu sehen, als besagte Dame hereingepoltert kam und mutwillig ein Loch in das am Eingang stehende Fass schlug.
Zeuge dieser Tat waren nicht nur die 5 Grenzer, sondern auch Ponto, der auch gleich lauthals um sein Bier trauerte.

Wir setzten die Zwergin gleich wieder fest, und von dem lautstarken Jammern Pontos angelockt kam auch gleich wieder ihr Sohn in die Schankstube.

Der Herr Zwerg war auch schnell einsichtig was die Tat der Mutter anging. Nach einigem Verhandlungsgeschick unsererseits beglich er den Schaden beim Ponto mit einigem Zähneknirschen. Ponto berechnete ihm netterweise nur 17 Silber und 70Heller, die Reparatur des Fasses liess er wohl unter den Tisch fallen, aber das Bier musste bezahlt werden.

Ich vermute der Zwerg hat seine Mutter heimbegleitet, wir haben diese Krawallzwerge auf jeden fall nicht noch einmal gesehen auf unserer weiteren Runde.

Wir Patroulierten weiter nach Dachsbauten, um hier Meldung zu machen und mussten feststellen dass diese Unart des Rezeptdiebstahles auch hier anzutreffen war. Grenzer Sauberstein  konnte die Menschen und Zwerge alleine nicht davon abhalten Rezepte ohne den angemessenen Unkostenbeitrag mit zu nehmen.
Erst unsere versammelte Truppe zeigte genug Präsens um einen Zwerg schon beim hereinkommen der Schändlichkeit seines Tuns gewahr werden zu lassen. Mit einem „Ohoh, Mist!“ verschwand er rückwärts durch die Tür, durch die er noch einen Augenblick zuvor hereingestürmt war.

Wir überprüften noch kurz die Sicherung des Schärener Steinbruchs als und zwei Postler (Jesenia und Rolobald) von einer aufrüttelnden Entdeckung berichteten.
Sie hatten einen Großling an einem der Bäume gesehen. So weit nicht scdhlimm, aber als sie berichteten dass dieser wie aus dem Nichts erschien und nur wenige Augenblicke später wieder unsichtbar wurde klingelten unsere Grenzersinne.
Wir sicherten schleunigst die Gegend, konnten aber nichts entdecken.

Da die rechtschaffenheit unserer Postschnelldienstler ausser Frage steht müssen wir annehmen dass sich ein unsichtbarer Großling in der Nähe von Schären herumtreibt. Was die Ziele oder Absichten dieses Menschen sind können wir nur vermuten, Vorsicht ist aber angesagt in dieser Gegend.

Der weitere Rundgang erwies sich als ruhig und Ereignislos, wir riefen dann noch die Sperrstunde im Efeubusch aus und tranken noch ein wenig.

Dies war jedoch nach Dienstschluss.

Sundo Breitfusz
Hauptmann

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